Olympia-Abstimmung in Köln
Köln versendet diese Woche die Olympia-Wahlunterlagen
In Köln beginnt in diesen Tagen der erste Ratsbürgerentscheid der Stadtgeschichte. Rund 814.000 wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger erhalten per Post die Unterlagen zur Abstimmung über eine mögliche Olympia-Bewerbung der Region Rhein/Ruhr.
Die Abstimmung erfolgt ausschließlich per Briefwahl. Wahllokale wird es nicht geben. Die ausgefüllten Unterlagen müssen bis zum 19. April eingereicht werden, an diesem Tag erfolgt auch die Auszählung der Stimmen.
Worum es bei der Abstimmung geht
Auf dem Stimmzettel wird folgende Frage gestellt:
Ob sich die Stadt Köln an einer gemeinsamen Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 beteiligen soll.
Ablauf der Briefwahl
Die Wahlunterlagen bestehen aus mehreren Bestandteilen, darunter Stimmzettel, Wahlschein und Umschläge. Nach dem Ausfüllen müssen diese entsprechend verpackt und können anschließend kostenfrei per Post zurückgesendet oder bei städtischen Stellen eingeworfen werden.
Für kurzfristige Abgaben besteht am Tag der Auszählung zusätzlich die Möglichkeit, die Unterlagen persönlich an einer zentralen Stelle in Köln-Deutz abzugeben.
Informationsangebot zur Entscheidung
Begleitend zur Abstimmung stellt die Stadt Köln eine Informationsbroschüre bereit, die sowohl digital als auch in Bürgerbüros verfügbar ist. Darin sind unterschiedliche Positionen und Einschätzungen aus Politik und Verwaltung zusammengefasst.
Kosten und Organisation
Die Durchführung des Ratsbürgerentscheids wird überwiegend vom Land Nordrhein-Westfalen finanziert. Ein Teil der Kosten wird von der Stadt Köln getragen.
Teilnahme
Alle wahlberechtigten Kölnerinnen und Kölner sind aufgerufen, sich an dem Ratsbürgerentscheid zu beteiligen und ihre Stimme abzugeben.