Trotz verlorener Olympiabewerbung
Zügige Realisierung des neuen Stadtteils Kreuzfeld gefordert
Der DOSB hat sich am Samstag gegen die Bewerbung der Region Rhein/Ruhr als Olympia-Austragungsort entscheiden. Damit sind jegliche Planungen in diese Richtung hinfällig geworden.
Umso mehr fordert der Kölner Haus- und Grundbesitzerverein nun die Stadtverwaltung auf, umgehend und schnell die Planungen für die Verwirklichung des neuen Stadtteils „Kreuzfeld“ fortzuführen.
Anton Bausinger, Vorsitzender des Vereins: „Die Situation am Wohnungsmarkt ist überaus angespannt. Vor allem liegt dies daran, dass die Nachfrage nach Wohnraum in Köln wesentlich höher ist als das Angebot. Dies müssen wir ändern. Oberbürgermeister Torsten Burmester selbst unterstreicht den Bedarf nach neuem Wohnraum, indem er an der Zielmarke von 6.000 Baufertigstellungen pro Jahr festhält. Bislang ist es in Köln jedoch nicht gelungen, diese Marke auch nur annähernd zu erreichen.“ In den letzten Jahren wurden im Durchschnitt nur rund 2.800 Wohnungen fertiggestellt. Für den Bedarf am Wohnungsmarkt ist dieser Wert völlig unzureichend.
Um die Situation zu entspannen, bedarf es daher einer massiven Ausweitung des Wohnungsbaus. Um diesen bezahlbar zu machen, hat Köln das Projekt „Köln baut bezahlbar“ gestartet, an dem sich auch der Verein beteiligt hat. Thomas Tewes, Hauptgeschäftsführer des Vereins: „Nun geht es darum, diese Ergebnisse möglichst schnell in die Tat umzusetzen. Kreuzfeld bietet hierzu die richtigen Voraussetzungen, um auch mengenmäßig Erfolge erzielen zu können.“
Der Kölner Haus- und Grundbesitzerverein fordert daher die Stadtverwaltung auf, die begonnenen Planungen zu Ende zu führen und in die Verwirklichung zu starten. Keineswegs dürften die bestehenden Pläne wieder in Frage oder neu aufgerollt werden. Eine solche Zeitverzögerung könne sich Köln nicht leisten.