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Wohnungsbau soll einfacher gefördert werden

Staatliche Förderung für Wohngebäude soll noch in diesem Jahr deutlich vereinfacht werden

Der Bund plant statt zahlreicher Einzelprogramme nur noch zwei zentrale Förderlinien. Eine soll den Neubau unterstützen, die andere die Sanierung und Modernisierung bestehender Gebäude.

Ziel ist es, den Überblick zu verbessern, Bürokratie abzubauen und Investitionen wieder anzukurbeln. Der Wohnungsbau steckt seit Jahren in der Krise. Hohe Zinsen, steigende Baukosten und langsame Genehmigungen führten dazu, dass deutlich weniger Wohnungen gebaut wurden als geplant. 2024 wurden bundesweit nur rund 252.000 neue Wohnungen fertiggestellt.

Die Bundesregierung sieht inzwischen erste Anzeichen einer Erholung. Die Zahl der Baugenehmigungen steigt wieder, die Stimmung in der Bauwirtschaft hat sich verbessert. Mit gezielten Förderanreizen soll dieser Trend verstärkt werden.

Im vergangenen Jahr wurden über die staatliche Förderbank KfW mehr als 64.500 Wohnungen unterstützt, vor allem über zinsgünstige Kredite. Besonders gefragt war die Förderung für klimafreundlichen Neubau. Andere Programme, etwa für den Kauf und die Sanierung älterer Häuser durch Familien, blieben deutlich hinter den Erwartungen zurück.

Künftig soll der Fokus stärker auf bereits geplanten, aber bislang nicht realisierten Bauvorhaben liegen. Übergangsweise laufen mehrere bestehende Programme weiter, bevor die Förderung auf die zwei neuen Säulen umgestellt wird. Ziel bleibt es, klimafreundliches und bezahlbares Bauen einfacher zu machen.

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