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Architekturwettbewerb 2026

Ergebnis des Architekturwettbewerbs 2026: „Städtebauliche Revitalisierung des Hühnergassenviertels in Köln“ steht fest.

Kölner Haus- und Grundbesitzerverein spricht Anerkennungen für innovative Entwurfsarbeiten aus.

Der diesjährige Studierendenwettbewerb des Kölner Haus- und Grundbesitzervereins ist entschieden. Gemeinsam mit der Fakultät für Architektur der Technischen Hochschule Köln sprach der Verein heute für vier Entwurfsarbeiten zur städtebaulichen Entwicklung des Hühnergassenviertels in der Kölner Altstadt entsprechende Anerkennungen aus.

Die Aufgabe

Im Zentrum der Wettbewerbsaufgabe stand diesmal das Hühnergassenviertel in der Kölner Altstadt, gelegen zwischen Alter Markt und Heumarkt. Es befindet sich seit Jahrzehnten in einem desolaten Zustand. Leerstand, Baulücken, Müllablagerungen und Kleingewerbe prägen das heutige Bild des Viertels. Gleichzeitig liegt das Areal in einer historischen und zentral gelegenen Lage, die ein großes Potenzial für eine städtebauliche Aufwertung bietet. Dies umso mehr, da es den Auftakt und Übergang markiert zu den oberhalb des Rathauses bestehenden oder im Bau befindlichen Museen, etwa dem Wallraf-Richartz-Museum, das in den nächsten Jahren eine Erweiterung erfahren wird. Die Studierenden waren aufgerufen, kreative Konzepte zu entwickeln, wie dieses Viertel revitalisiert und städtebaulich wieder aufgewertet werden kann.

Anton Bausinger, Vorstandsvorsitzender des Haus- und Grundbesitzervereins: „Mit dem Wettbewerb wollen wir einen Impuls setzen, diesem scheinbar vergessenen Veedel im Herzen von Köln neues Leben einzuhauchen.“

Die Anerkennung

Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr die vier Entwürfe von:

  • Franziska Leonie Pfistner
  • Tom Kosmoski
  • Lucas Dübbelde
  • Sidal Yesilgöz

Es wurden Anerkennungsgelder in Höhe von insgesamt 2.300 Euro vergeben. Neben den vier Siegern haben auch alle anderen Teilnehmenden in diesem Jahr eine Anerkennung in Höhe von 100 € erhalten.

Die Jury

Die Wettbewerbsjury bestand aus Vertretern der Technischen Hochschule Köln (Prof. Dr. Rainer Schützeichel und Prof. Carola Wiese), des Wallraff-Richartz-Museums (Dr. Marcus Dekiert, Direktor), der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln (Bernd Petelkau, Vorsitzender), der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln (Christian Joisten, Vorsitzender) der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln (Stefanie Ruffen, stellvertretende Vorsitzende) der GRÜNEN-Fraktion im Rat der Stadt Köln (Denise Abè, Fraktionsvorstand), des Haus- und Grundbesitzervereins (Anton Bausinger, Vorstandsvorsitzender) sowie (Paul M. Kiss, Vorsitzender des Beirats).

In Vorbereitung auf die Jurysitzung wurden sämtliche eingereichten Arbeiten in der Vortragshalle des Vereins am Hohenzollernring aufgehängt und begutachtet.

„Wir freuen uns, dass die jahrelange Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule Köln schon so lange besteht und wir auf diese Weise den Studierenden eine Plattform sowie Möglichkeit geben können, sich kreativ auszuleben“, sagt Anton Bausinger.

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