Malerei persistent. Bilder 2021-2025
Ausstellungseröffnung des Künstlers Frank Schaefer
Unter diesem programmatischen Titel eröffnet am Freitag, dem 27.02.2026 um 18:00 Uhr der Kölner Haus- und Grundbesitzerverein von 1888 in der Hauptgeschäftsstelle in Köln eine inspirierende Ausstellung des Kölner Künstlers Frank Schaefer.
Frank Schaefer ist Maler und verwendet in seiner malerischen Sprache ein eher minimales Konzept, welches die Interaktion von Farben, Formen und Pinselgesten kombiniert, dies ermöglicht eine komplexe und zugleich sinnliche Malerei.
In immer neuen Variationen entstehen unglaublich meditative Werke. Der international sehr erfolgreiche Künstler hat für diese Ausstellung Arbeiten von 2021-2025 zusammengestellt, die uns sinnlich unterhalten und staunen lassen.
Frei nach dem Motto: Traue deinen Augen nicht.
Malerei, Imagination sowie Bilder, die nicht vorgezeichnet werden und die Motivation die auch nach 35 Jahren anhält, also von andauernder Qualität ist. Genau darauf bezieht sich der Titel der Ausstellung. Selbstredend auch auf die Tatsache, das die Malerei, die längst für tot erklärt wurde dies nicht ist.
Sehr meditativ in einem langwierigen Malprozess wird eine Struktur so verdichtet, dass es zu Schichtungen kommt oder zu bewusst angelegten optischen Täuschungen.
Wer diese Bilder betrachtet, wird unwillkürlich den Standort wechseln, dieser neue Standort birgt eine völlig andere Sicht.
Frank Schaefer versteht es gekonnt den Balanceakt zwischen zeigen und verbergen immer neu zu variieren. Grundlegend ist seine Malerei zu einem Teil konkret, also abstrakt aber es gibt auch erzählerische Werke, die vor Farbenergie zu sprühen scheinen und keine geometrischen Elemente zeigen. Ganz stark ist seine Neigung zu experimentieren, so werden im wortsinne unvorhersagbare Drifts gestaltet mit geometrischen Formen. In bestimmten Serien, die Leinwand in Teilbereichen sichtbar gelassen, roh zeigt dann das Kunstwerk etwas Haut. Zitat Frank Schäfer: „Wenn ich immer wüsste, was auf einem Bild geschieht, dann würde ich nicht malen“. Er selbst bleibt ergebnisoffen und ist immer wieder überrascht, welches Zusammenspiel sich aus den summarischen Elementen ergibt.
Der Künstler versteht es in einem konzentrierten und intimen malerischen Dialog eine grobe erste Idee zu prüfen und weil es das Bild fordert ganz andere Wege einzuschlagen. So entstehen Bildzonen, die überraschen, interessierte Blicke auf sich ziehen und zugleich unlogisch wirken.
Würde man fragen was sich der Maler gedacht hat, so bekäme man wohl diese Antwort:
Einstein hat nicht gedacht, sondern gerechnet und ich denke nicht, sondern ich male.
Überlassen sie sich dem Sog der Bilderzählung und führen Gespräche mit Zonen der Untiefe.
Eine Ausstellung, die eher intuitiv entdeckt, als kühl analysiert werden will. Es gilt mit allen Sinnen zu lauschen und einen zweiten Blick zu werfen auf einen sinnlichen Genuss zwischen Farbaura und konkreter Form, die miteinander im Gespräch vertieft sind.
Text: Ute Kaldune
Beginn
- 27. Februar 2026
- 18 Uhr
Ende
- 20. April 2026
Veranstaltungsort
Hauptgeschäftsstelle
Hohenzollernring 71-7350672 Köln
Hinweis
Auf dieser Veranstaltung werden Fotos gemacht, mit deren späteren Verwendung Sie sich durch den Besuch einverstanden erklären.