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Liebe Kunstfreunde,
infolge der von der Landesregierung NRW am 29. Oktober beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus ist die Ausstellung von Rolf Jahn ab 02. November geschlossen.

Kunst im Verein

Rolf Jahn

Zugeflüstert

Unter dem Titel „Zugeflüstert“ eröffnet am Freitag 31.07.2020 um 18:00 Uhr der Kölner Haus- und Grundbesitzerverein von 1888 in seiner Hauptgeschäftsstelle in Köln eine ganz und gar unorthodoxe Ausstellung.
Der Kölner Künstler Rolf Jahn zeigt einen bildnerischen Kosmos, der zwischen Ernst und Spaß ebenso vagabundiert, wie zwischen Philosophie und malerischem Spiel. Ob Ausstellungen, Konzeptionen für Architekturgestaltungen oder Projekte, insgesamt hat Rolf Jahn über 500 Projekte und internationale Ausstellungen realisiert.
In der eigens für diese Räume konzipierten Ausstellung, finden sich Leinwände, Papierbilder und gezeichnete Statements aus einer Welt in der sich Ernst und Witz die Hände schütteln. Die tierischen und figürlichen Protagonisten oder Mischwesen sind weder der Realität noch dem Traum zuzuordnen, diese stammen aus einer Welt die sehr persönlich ist und die Erfahrungen und Beobachtungen des Künstlers bündeln. Ob Zwiegespräch oder liebevolles Miteinander stets ist die Bildwelt dieses Künstlers voller Humor und kleiner Anspielungen, die nur selten eindeutig sein wollen.
In dieser Präsentation ist das Tier Spiegelfläche des Unbewussten und zugleich Repräsentant von längst vergessenem Glück kindlicher Unbeschwertheit.
Lässt man Rolf Jahn zu Wort kommen, dann wäre eine zentraler Wunsch Bilder zu fertigen, die in vermeintlich einfachen Darstellung die komplexe Vielfältigkeit des Lebens einfangen.

Im Lauf der Jahre entwickelt der Künstler ein vielschichtiges System des Farbauftrages, bei welchem der tiefenräumliche Effekt und abstrakte Auflösungen für die Hintergründe der Bilder angestrebt werden.
Er, Rolf Jahn sieht seine Kernkompetenz als Zeichner und nicht so stark als Maler. In schnellen Entscheidungen und klarer Linienführung entwickelt er Tier und Menschendarstellung die sehr autonom vor stark farbigen Horizonten und Erlebnisräumen positioniert wurden. Ja, Rolf Jahn aktiviert sein kreatives Können durch viele Tricks und geheime Musen, aber die schnelle Setzung der Formen und Zeichen ist für seine Bilder entscheidend. Ein Kosmos bestehend aus Farbhuschern, Linien, ethnographischen Zitaten sowie fantasierten Tieren ist sein Markenzeichen geworden.
Müsste ein „Crowd Pleaser“ im Werk von Rolf Jahn gewählt werden, so wäre es der Vogel. Als Spiegel unseres eigenen Agierens in der Welt- mal lustige akrobatische Übung und mal arrogante Respektlosigkeit dokumentierend.
Bilder, die sehr fröhlich und schwerelos wirken aber dennoch ermahnen, unterhalten und versöhnlich stimmen, je nach Energie, die eingefangen wurde.

Form, Konzentration, tierische Protagonisten – das Zusammentreffen von Innen und Außen symbolisieren eine eher philosophische Haltung zur Welt als eine diagnostische.
Die farbigen und fröhlichen Werke weisen viele Ebenen auf und entfachen ein Feuerwerk an Resonanzen, den eher sinnlich orientierten Betrachter lassen diese sicherlich in die Kindheit reisen. Eine Gedankenwelt ohne Maß und Zeit und ohne das Diktat der Zweckgebundenheit, sozusagen eine Bildwelt in der die Gedanken Flügel bekommen. Ihnen ist ein hoher Input an neuen Impulsen und ein Genuss der ungewöhnlichen Art garantiert, als Ausstellungs -besucher dieser von skurrilem Humor getragenen Präsentation.

Text: Ute Kaldune

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass aufgrundder aktuellen Situation (Corona-Virus) die Anmeldung zur Vernissage ausschließlich über die E-Mail info(at)koelner-hug.de erfolgen kann.
Nur mit einer Bestätigung wird Einlass gewährt.

 

Einladung zur Vernissage

„Vogelträger”, 2020, Acrylfarbe auf Leinwand, 100 x 100 cm, (Foto: Dieter Zehner)
„Corona?”, 2020, Acrylfarbe auf Leinwand, 100 x 60 cm (Foto: Dieter Zehner)
Rolf Jahn mit Corona Maske und neuen Leinwänden (Foto: Dieter Zehner)