Zwangsverwalter: Übernahmeerklärung ausreichend für Prozeßeintritt

Wird die Zwangsverwaltung nach Rechtshängigkeit angeordnet, kann der Zwangsverwalter ohne Zustimmung durch bloße Übernahmeerklärung an Stelle des Klägers in den Rechtsstreit eintreten. Einer Zustimmung des Klägers oder des Beklagten bedarf es nicht; die Regeln über die gewillkürte Prozessstandschaft gelten nicht.

LG Krefeld, Urteil vom 22.10.2014 – Az. 2 O 80/14

Kategorie: ALLGEMEINES PROZESSRECHT , ZWANGSVERSTEIGERUNG/ -VERWALTUNG