Unverschuldeter Rechtsirrtum eines Rechtsanwalts

Der Rechtsanwalt unterliegt in aller Regel einem unverschuldeten Rechtsirrtum, wenn er die Berufung in einer Wohnungseigentumssache aufgrund einer unrichtigen Rechtsmittelbelehrung nicht bei dem nach § 72 Abs. 2 GVG zuständigen Berufungsgericht, sondern bei dem für allgemeine Zivilsachen zuständigen Berufungsgericht einlegt.

BGH, Beschluss vom 09.03.2017 - Az. V ZB 18/16

 

Kategorie: ALLGEMEINES PROZESSRECHT , WOHNUNGSEIGENTUM