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Rechtsdatenbank

Alles was recht ist

Abrechnung der Heizkosten nach beheizten Flächen; Alternativangebote vor Verwalterbestellung unnötig

Die Abrechnung der Heizkosten der Wohnungseigentumsanlage nach dem Verhältnis der beheizten Flächen der einzelnen Wohnungen ist auch ordnungsgemäß, wenn nur die Flächen der mit einem Heizkörper ausgestatteten Räume ins Verhältnis gesetzt werden.Vor dem Beschluss zur Verlängerung der Verwalterbestellung müssen keine Alternativangebote eingeholt werden (Anschluss an BGH WuM 2011, 387).AG Koblenz,... weiterlesen »

Verwaltervollmacht für abwesende Eigentümer; Beschlussanfechtung bei geringfügigen Fehlern sowie Entlastung; Verwalterbestellungsklausel

Für die Bekanntgabe von Vollmachten abwesender Eigentümer in der Eigentümerversammlung genügt es, dass der Versammlungsleiter feststellt, dass 1000/1000stel der Wohnungseigentümer anwesend und vertreten sind.Bezeichnet das Landgericht den im Beschlussanfechtungsverfahren verfahrensbeteiligten Verwalter als Zeugen, so nötigt dies nicht zur Aufhebung der landgerichtlichen Entscheidung und zur... weiterlesen »

Notgeschäftsführung des Verwalters?

Wird bei einer Öffnung des Erdreichs vor dem gemeinschaftlichen, bereits mehr als 40 Jahre alten Gebäude festgestellt, dass einzelne Tonrohre gebrochen sind und eine Außenisolierung des Kellermauerwerks nicht mehr vorhanden ist, so ist eine Auftragserteilung an der Baustelle zu umfassenden Sanierungsarbeiten durch Verlegung einer Drainage und einer Außenisolierung des Kellermauerwerks durch die... weiterlesen »

Alternativangebote nur bei Bestellung eines neuen WEG-Verwalters

Angebote von mehreren Verwaltern müssen im Grundsatz vor der Beschlussfassung der Wohnungseigentümer über die Bestellung eines neuen Verwalters, nicht aber vor der Wiederbestellung des amtierenden Verwalters eingeholt werden. BGH, Urteil vom 01.04.2011 - Az. V ZR 96/10 weiterlesen »

Kreditaufnahme des Verwalters; kostenmäßige Auftragsbegrenzung; Notgeschäftsführung bei Gefahr

Eine Befugnis zur Kreditaufnahme bei der Besorgung seiner Geschäfte steht dem Verwalter nicht zu; hierfür bedarf es vielmehr eines ermächtigenden oder genehmigenden Beschlusses der Wohnungseigentümer. Zweifelhaft ist, ob dies im Falle durchzuführender Instandsetzungen für die Aufnahme eines Kontokorrentkredits oder auch in Fällen gilt, in denen sich erst bei Auftragsausführung herausstellt, dass... weiterlesen »

Entfernung eines lärmenden Klimagerätes

Der Eigentümerbeschluss, ein außen angebrachtes Klimagerät zu entfernen, entspricht ordnungsgemäßer Verwaltung, wenn von dem Betrieb des Geräts potentielle Geräuschimmissionen nicht zu vernachlässigender Intensität (hier: nicht um mindestens 6 dB (A) unter dem maßgeblichen Immissionswert NACHT liegender Beurteilungspegel) während der Nachtzeit (22.00 Uhr bis 6.00 Uhr) ausgehen.Mit Blick auf den... weiterlesen »

Einsichtnahme in Verwaltungsunterlagen, Auskunft zu Jahresabrechnung und Wirtschaftsplan

Das Recht des Wohnungseigentümers auf Einsichtnahme in Verwaltungsunterlagen ist grundsätzlich in den Geschäftsräumen des Verwalters auszuüben; dort kann er sich auf seine Kosten Ablichtungen der Unterlagen anfertigen oder anfertigen lassen.Der gegen den Verwalter gerichtete Anspruch auf Auskunft zu der Jahresabrechnung und zu dem Wirtschaftsplan steht allen Wohnungseigentümern gemeinschaftlich... weiterlesen »

Verwalter darf als Vertreter über eigene Abberufung abstimmen

Wenn ein Verwalter nicht selbst Wohnungseigentümer ist, sondern als Vertreter anderer Wohnungseigentümer auftritt und dabei über seine eigene Abberufung abstimmt, so geht es um die Ausübung des Stimmrechts der Miteigentümer und damit um deren Recht zur Mitgestaltung der Gemeinschaftsangelegenheiten. Der Verwalter ist deshalb weder durch § 25 Abs. 5 WEG noch durch den allgemeinen Rechtsgedanken,... weiterlesen »

Mehrere Kostenvoranschläge vor der Auftragsvergabe

Die Vergabe eines Auftrags zur Instandhaltung oder Instandsetzung des gemeinschaftlichen Eigentums setzt in der Regel voraus, daß der Verwalter zuvor mehrere Alternativ- oder Konkurrenzangebote eingeholt hat, wobei nicht notwendig das billigste Vorrang hat. BayObLG, Beschluss vom 20.10.1994 - Az. 2 Z BR 92/94 weiterlesen »