Teilungsversteigerung: Einstweilige Einstellung zum Kindeswohl?

  1. Eine ernsthafte Gefährdung des Wohls eines gemeinschaftlichen Kindes erfordert, dass das Kind durch die Zwangsversteigerung in seinen Lebensverhältnissen erheblich benachteiligt wird und damit in seiner Entwicklung erheblich beeinträchtigt zu werden droht.
  2. Dabei genügt eine nur allgemeine, nicht wesentliche Beeinträchtigung des Kindesinteresses (Verlust des bisherigen Eigenheims, Schulwechsel, Verlust der Spielgefährten) nicht.

LG Heilbronn, Beschluss vom 27.07.2017 – Az. 1 T 358/16

 

Kategorie: ALLGEMEINES PROZESSRECHT