Gutgläubiger Erwerb eines unwirksam vereinbarten Sondernutzungsrecht

Das auf eine unwirksame Vereinbarung zurückgehende, gleichwohl aber im Grundbuch eingetragene Sondernutzungsrecht wird von dem Gutglaubensschutz des § 892 BGB erfasst und kann deshalb grundsätzlich von dem Erwerber des Miteigentumsanteils, dem das vermeintliche Sondernutzungsrecht zugewiesen wurde, gutgläubig erworben werden.

LG München I, Urteil vom 14.02.2011 - Az. 1 S 15864/10

Kategorie: WOHNUNGSEIGENTUM , Gemeinschaftseigentum , Teilungserklärung