Unsere Chance genutzt

06.01.2020

In der Hauptgeschäftsstelle am Hohenzollernring nähern sich die Umbaumaßnahmen dem Ende. Im Dezember letzten Jahres wurden die Büromöbel im neuen Design geliefert. Die Etagen können nun bezogen werden. Zwar war der Weg vom Entschluss der Renovierung bis hin zur Durchführung etwas länger als ursprünglich gewünscht, aber es war der einzig richtige!

2011 war das Jahr der Initialzündung für die umfassende Renovierungsmaßnahme der Zentrale des Kölner Haus- und Grundbesitzervereins. Der Allianz-Versicherungskonzern informierte die Geschäftsführung, dass sämtliche Häuser hinter der Geschäftsstelle abgerissen werden, um dann einen hochmodernen Gebäudekomplex zu erreichten. Nach intensiven Verhandlungen, bei denen es auch um Fragen der Abstandseinhaltung und den Ankauf eines kleinen Vereinsgrundstückes seitens der Allianz ging, lagen dann 2014 die Verträge unterschriftsreif bei den Notaren beider Parteien auf dem Tisch. „Als endlich die Tinte unter den Verkaufsverträgen trocken war, konnten wir daran gehen unseren Masterplan umzusetzen“, berichtet Hauptgeschäftsführer Thomas Tewes. Der Umbau ging einher mit der Neugestaltung der beiden Außengeschäftsstellen 2012 in Pulheim und 2015 in Porz. „Es war die ideale Gelegenheit für uns durch die Modernisierung dem Verein eine frische und einheitliche Außendarstellung zu geben“, ergänzt er. In der Mitgliederversammlung wurden die entwickelten und präsentierten Pläne sehr positiv aufgenommen, sodass der Aus- und Umbau starten konnte.

Viele bauliche Veränderungen

Als erstes rückten die Bagger an, um die alten Garagen auf dem Hof niederzureißen, damit man Platz für die geplante Veranstaltungshalle bekommt. Die Idee, einen neuen Raum für die Mitglieder zu schaffen wo Vorträge, Empfänge oder andere Veranstaltungen stattfinden können, stand schon immer auf der Prioritätenliste weit oben. „Außerdem müssen wir bei zukünftigen Veranstaltungen nicht mehr wie noch im alten Empfangsraum alles ausräumen und bestuhlen. Das erspart allen viel Zeit, Kraft und Nerven“, so Tewes. Ein weiterer glücklicher Umstand forcierte die Umbaupläne der übrigen Etagen: Der im Haus ansässige Hals-Nasen-Ohrenarzt Dr. Junk konnte aufgrund des Abrisslärmes der auf der Allianz-Großbaustelle herrschte nicht mehr praktizieren und zog aus. Die Commerzbank hatte schon einige Zeit früher die Straßenseite gewechselt. Nun rückten die Bauarbeiter an und die Presslufthämmer kamen im eigenen Haus zum Einsatz. Teilweise wurden die erste und zweite Etage komplett entkernt. Das bedeutete für alle Beteiligten öfter im Hause hin und her zu ziehen, was aber alle taten mit der Aussicht auf ein nagelneues Büro.

Helles Ambiente und modernes Arbeiten

Entstanden sind im ersten Stock helle mit Glaswänden abgetrennte transparente Beratungsräume für die Rechtsanwälte und für die Mitglieder ein angenehmes Ambiente zum Warten. In der zweiten Etage gibt es nun moderne Büros, gestaltet nach den neuesten Standards. Herzstück der Gesamtrenovierung ist der Empfangsraum im Parterre. Hier ziehen bald die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder hin, die zurzeit noch in dem seit 2018 fertig gestellten Veranstaltungsanbau sitzen. „Wir sind alle sehr froh, wenn es wieder an unsere angestammten Plätze geht. Ganz besonders gelungen finde ich die repräsentative Ausstattung des Empfangsraumes. Hier werden sich unsere jetzigen und zukünftigen Mitglieder sehr wohlfühlen“, sagt die langjährige Mitarbeiterin in Telefonzentrale und im Empfang Brigitte Dünnwald. Im Frühjahr wird es eine offizielle Eröffnungsfeier geben. Es besteht dann die Gelegenheit für alle Interessierten, die neue Hauptgeschäftsstelle zu begutachten. „Für viel Kolleginnen und Kollegen waren die Bauarbeiten eine Strapaze. Für ihre Geduld und Ausdauer kann ich mich bei allen nur noch einmal bedanken. Ich denke, dass so ein Umbau nur klappt, wenn alle an einem Strang ziehen. Der Zeitpunkt war genau richtig, um unsere Chance zu nutzen“, resümiert Thomas Tewes.