Preisverleihung Architekturwettbewerb

28.07.2021

Architekt und Vorstandsmitglied Hanspeter Kottmair (l.) und die eine der Gewinnerinnen, Maxi Miliane Gerischer.

Das Gewinnermodel von Maxi Miliane Gerischer und Lena Kirzner.

Zweiter Platz: Sophia Lützen und Leona Sofie Borkeloh

Dritter Platz: Philipp Molter, Martin Hennessy und Lisa Marie Huentemann

Vierter Platz: Marcel Schmitz, Christian Wiese und Simon Schnittker

Fünfter Platz: Naila Julie Maria Waldrich und Ann-Cathrin Heym

Sonderpreis: Jasmin Moira Sabine Dockhorn und Anna Carina Doerr

KHUG Studierendenwettbewerb 2021

Maxi Miliane Gerischer und Lena Kirzner (z.Zt. im Auslandssemester) Studentinnen der Fakultät Architektur der TH Köln haben den diesjährigen Studierendenwettbewerb des Kölner Haus- und Grundbesitzervereins gewonnen und setzten sich gegen 19 Mitbewerber durch. Bei dem ausgezeichneten Entwurf handelt es sich um die Errichtung eines Mädchenhauses als soziale Einrichtung für junge Frauen und Mütter in Köln-Bickendorf.

Für die Entwürfe war vorgegeben, dass sich die Einrichtung harmonisch in die Umgebung einfügt, die Bauweise wirtschaftlich und funktional ist. Zu dem Mädchenhaus gehört eine Kindertagesstätte, da die meisten der minderjährigen Mütter, die dort aufgenommen werden, noch zur Schule gehen.

Finanziert wird der Bau von der Alfred-Neven-DuMont Stiftung, die in Person von Hedwig Neven DuMont, Isabella Neven DuMont und Karl-Heinz Goßmann vertreten wurden. Betrieben wird das Mädchenhaus vom Sozialdienst katholischer Frauen e.V. „Wir haben viele spannende Arbeiten gesehen, die sich intensiv mit den Projektvorgaben auseinandergesetzt haben — von städtebaulichen Aspekten bis hin zu den sozialen Anforderungen“, sagt Architekt und Vorstandsmitglied Hanspeter Kottmair, dessen Architekturbüro die Umsetzung des Projekts betreut — unter Einbindung des Gewinnerteams, das bei der Realisierung des Mädchenhauses mitwirken wird. Baubeginn wird frühestens Mitte 2022 sein und mindestens eineinhalb Jahre dauern.

Fünf Vorschläge plus Sonderpreis wurden prämiert und mit einem Preisgeld von insgesamt 1.500 Euro bedacht, wovon die Siegerinnen 500 Euro erhielten. „Wir freuen uns sehr über die Vielfalt und Kreativität, die der Wettbewerb zu Tage bringt“, sagt Hauptgeschäftsführer Thomas Tewes. „auch zukünftig möchten wir gerne in dieser Form junge aufstrebende Architektinnen und Architekten unterstützen.“