Einfach Online-Mietvertrag

21.09.2020

Dipl. Vw. Thomas Tewes, Hauptgeschäftsführer

Herr Tewes, die Digitalisierung von KHuG-Produkten schreitet voran. Wann entschlossen Sie sich das Projekt Online-Mietvertrag in Angriff zu nehmen und warum?

Den Online-Mietvertrag haben wir schon seit vielen Jahren. Es war nur aufwändig, sich die Verträge freischalten zu lassen. Daher haben wir vor ungefähr einem Jahr beschlossen, das System zu überarbeiten.

Was sind die unmittelbaren Vorteile der Online-Version?

Der große Vorteil ist das direkte Ausfüllen am Computer und am Ende kann man eine PDF Datei abspeichern. Das macht die Verwaltung der Verträge viel einfacher. Daher nutzen auch viele Hausverwaltungen unser System. Dazu kommt die Verfügbarkeit. Es gibt viele Mitglieder, die schließen die Verträge am Wochenende ab. 24 Stunden 7 Tage die Woche kann man jetzt ganz bequem den Vertrag ausfüllen, abspeichern und ausdrucken. Ein dritter Punkt ist die Aktualität des Vertrags. Als Nutzer habe ich immer die neuste Version des Mietvertrags zur Verfügung. Dazu haben wir auch das Angebot noch erweitert. Nicht nur der Wohnungsmietvertrag, sondern auch die Mietverträge für Gewerbe sowie Garagen und Stellplätze sind jetzt online verfügbar. In Zukunft soll noch mehr dazukommen.

Wie haben die Mitglieder reagiert?

Die Mitglieder haben durchweg positiv reagiert, weil das neue System erheblich kundenfreundlicher ist. Gewöhnen müssen sich manche sicher noch daran, dass wir jetzt mit Bezahldiensten wie PayPal oder PayDirekt arbeiten. Aber das ist in allen anderen Online-Shops ja schon lange üblich.

Welche Hürden mussten bewältigt werden?

Hinter der Online-Maske liegt der Original-Mietvertrag des Vereins. Unser Anspruch war es, dass das Endprodukt genauso aussieht wie der gedruckte Mietvertrag. Denn der ist unser Markenzeichen, steht für Qualität und ist in ganz Köln sehr bekannt. Das war nicht ganz einfach, aber es hat gut funktioniert.
Die Online-Maske wird dazu im Laufe des Jahres in der Handhabung noch etwas optimiert. Neu war für uns auch die Zusammenarbeit mit den Bezahldiensten. Bei einem Weltkonzern wie PayPal können wir als Kölner Haus- und Grundbesitzerverein nicht viel bewegen.
Hat ein solcher Konzern technische Schwierigkeiten, dann wirken die sich direkt auf uns aus. Aber so ist das heute eben: an den Big-Playern wie Google, Apple oder eben auch PayPal kommt keiner mehr vorbei. Wir haben aber noch PayDirekt im Angebot, einem rein deutschen Anbieter, dessen Daten auch nur in Deutschland verarbeitet werden. Damit bieten wir unseren Kunden eine gute Auswahlmöglichkeit.

Wohin geht der digitale Weg des Vereins?

Die Digitalisierung schreitet immer weiter voran. Auch wir arbeiten am „papierlosen“ Büro und sind hier auf einem guten Wege. Sicher werden einige Dienste in Zukunft noch digitaler und  von zuhause nutzbar sein. Aber am Ende geht nichts über den persönlichen Kontakt zu unseren Mitgliedern, und den werden wir immer beibehalten. Einen rein virtuellen Kölner Haus- und Grundbesitzerverein kann ich mir selbst in Zukunft nicht vorstellen.

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