Der neue Mietspiegel für Köln ist da!

17.12.2008

Lediglich in den älteren Baualtersklassen haben sich die Mieten leicht bewegt, die gesamte Steigerungsrate ist jedoch nicht höher als 1,5 Prozent. Der Kölner Haus- und Grundbesitzerverein ist mit dieser Entwicklung nicht ganz glücklich: „Die Nebenkosten verhindern sämtliches Erhöhungspotenzial für die Vermieter“, sagte Geschäftsführer Thomas Tewes. Die Eigentümer befänden sich in einer misslichen Situation. Denn nach Angaben des Vereins können auch mehr und mehr Kölner ihre Miete nicht regelmäßig zahlen. Die Zahl der fristlosen Kündigungen steige erheblich. Das habe zur Folge, dass der Mietwohnungsbau durch private Eigentümer, die immer noch die Mehrzahl der Kölner Wohnungen stellen, völlig zum Erliegen gekommen sei. Dabei zähle Köln zu den wenigen Städten mit steigenden Einwohnerzahlen. „In einigen Jahren droht uns aufgrund dieser Entwicklung wieder ein Engpass, sofern die Stadt nicht gegensteuert“, warnte Tewes. Mehr preisgünstiges Bauland und die verstärkte Vergabe von Grundstücken in Erbpacht könnten die Baubereitschaft fördern.