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Kunst im Verein

Celeste Palacios

Ausstellung „PASADO, PRESENTE Y FUTURO (VERGANGENHEIT, GEGENWART UND ZUKUNFT)“ in Köln

Vernissage am 25. März 2022 um 18 Uhr

Unter diesem Titel eröffnet der Kölner Haus- und Grundbesitzerverein von 1888 in seiner Hauptgeschäftsstelle in Köln eine Ausstellung mit der Künstlerin Celeste Palacios. Am Freitag, dem 25.03.2022 um 18:00 Uhr findet diese Vernissage statt. Frei nach dem Arbeitsauftrag: Bilder stellen nicht das Sichtbare dar, sie sind Offenbarungen und Chancen.

Man erkennt schnell die Bilder dieser Künstlerin an ihrer Form. Und diese, die Form ist zugleich auch schon ihr ganzer Inhalt. Die Bilder dieser Künstlerin illustrieren nichts, interpretieren nichts oder bilden nichts ab, sondern sind ausschließlich mit sich selbst identisch.

Folgerichtig spricht die Künstlerin nicht von Bildern, sondern von minimalistischen und geometrischen Abstraktionen, die uns erlauben, neue Realitäten zu erfahren. Zugleich aber auch die Korrespondenz und das kompositorische und energetische Feld von Farben zu erleben. Der sinnliche Reiz dieser Werke liegt in der Reduktion und der Ruhe. Hier gewinnen die einzelnen Formen jeweils durch ihren klaren Farbauftrag. Egal, für welchen Flächenton oder für welchen Farbakkord sich Celeste Palacios entschieden hat den jeweiligen Reiz.
Eine ruhige und geplante Komposition, welche auf einer Vorzeichnung und vielen Farbproben in Acryl basiert, ist die Basis dieser Werke.

Erst nach dieser Recherche werden die Leinwände mit kalaidoskopartigen Geometrien versehen in eigens angemischten Farben oder, um genau zu sein, in harmonischen Interferenzen ausgeführt.

Beim Farbauftrag vermeidet die Künstlerin ganz bewusst jedwede malerische Wirkung, was heißt, es wird ein gestischer Auftrag der Acrylfarbe vermieden. Bei Werken wie „Alkasha“ oder „Portal“ aus dem Jahr 2022 befinden wir uns in einem Reigen von Überlagerungen und Interferenzen, die genau komponiert und sinnlich zugleich sind.

Die Künstlerin spürt der Wirkung von Farben nach und unterlässt den Versuch die reale Welt abzubilden. Frei nach dem Motto: Weniger ist mehr.

Eine Ausstellung voller Bilderrätsel und einer seltenen meditativen Energie. Hier das treffende Zitat eines Kunstkritikers: „Das gleichmäßige Tun schirmt uns ab vor der Verworrenheit der Welt.“

Malerei als meditative Übung und Möglichkeit der Weisheit der Welt ein kleines Stück näher zu kommen. In dieser Ausstellung aber zugleich auch ein Fenster in eine Welt wo Farben und Formen ein Zwiegespräch führen. Eine lange Planung ein kontrolliertes Konzept hat die Künstlerin verwoben und wir erleben Malerei als Hommage an Synergien mit magischen Schwingungen.

Ute Kaldune


Einladung zur Vernissage