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Studierendenwettbewerb 2017

07.12.2017
Studierendenwettbewerb 2017 (Kölner Haus- und Grundbesitzerverein von 1888)

Studierendenwettbewerb 2017

Studierendenwettbewerb 2017 (Kölner Haus- und Grundbesitzerverein von 1888)

Studierendenwettbewerb 2017 (1. PLATZ)

Studierendenwettbewerb 2017 (Kölner Haus- und Grundbesitzerverein von 1888)

Studierendenwettbewerb 2017 (2. PLATZ)

Studierendenwettbewerb 2017 (Kölner Haus- und Grundbesitzerverein von 1888)

Studierendenwettbewerb 2017 (Kölner Haus- und Grundbesitzerverein von 1888. (3. PLATZ)

Studierendenwettbewerb 2017 (Kölner Haus- und Grundbesitzerverein von 1888)

Studierendenwettbewerb 2017 (4. PLATZ)

Studierendenwettbewerb 2017 (Kölner Haus- und Grundbesitzerverein von 1888)

Studierendenwettbewerb 2017 (5. PLATZ)

Studierendenwettbewerb 2017 (Kölner Haus- und Grundbesitzerverein von 1888)

Studierendenwettbewerb 2017

Studierendenwettbewerb 2017 (Kölner Haus- und Grundbesitzerverein von 1888)

Studierendenwettbewerb 2017

Die städtebauliche Situation rund um das Museum für Angewandte Kunst Köln MAKK entspricht seit langer Zeit nicht mehr der Bedeutung eines innerstädtischen Platzes und der herausragenden Qualität dieses Museums. Vielmehr macht sich hier eine „Hinterhof“-Atmosphäre breit, an der tägliche Leben mehr oder weniger vorbeigeht. Der Kölner Haus- und Grundbesitzerverein hatte daher in der Tradition seiner langjährigen Wettbewerbe als Beitrag zur Stadtentwicklung Kölns einen Stegreif unter den Architekturstudenten der TH Köln ausgelobt. Fachlich begleitet wurde der Wettbewerb auf Seiten der TH Köln von Prof. Fabian Storch. Von Seiten des Kölner Haus- und Grundbesitzervereins wurde der Wettbewerb in schon altbewährter Weise durch das Vorstandsmitglied Architekt Hanspeter Kottmair vorbereitet.

Bei den Studenten stieß das Angebot zur Teilnahme an diesem Stegreif auf überaus großes Interesse. Nach der Ausgabe der Aufgabenstellung erkundete man gemeinsam die Umgebung des Museums. Nach einer zweiwöchigen Bearbeitungszeit fand dann am 1. Dezember die Jurysitzung statt. Die alle im gleichen Format von 80 x 80 cm erstellen Arbeiten wurden in der Halle der Hauptgeschäftsstelle des Kölner Haus- und Grundbesitzervereins ausgestellt. Mitglieder der Jury waren Dr. Petra Hesse, Direktorin des MAKK, Prof. Fabian Storch, Konrad Adenauer, Vorsitzendes des Vorstands des Vereins, Anton Bausinger, Bauunternehmer und Beiratsvorsitzender des Vereins sowie Manfred Haesemann, Rechtsanwalt und Vorstandsmitglied. Für die Plätze 1 bis 5 waren insgesamt 1.500 Euro Preisgeld ausgelobt.

Kriterien für die Begutachtung waren u.a. die städtebauliche Konzeption und Stringenz der Lösung, der Umgang mit den gegebenen Infrastrukturelementen, die programmatische Konzeption des Projektes, der Innovationscharakter sowie auch die Stimmigkeit der Darstellung. Dabei sollten die Vorschläge durchaus die Möglichkeit der Realisierung haben und keine utopischen Phantasien darstellen.

Was sich am Ende der Jury zeigte, waren überaus interessante, aber zum Teil auch sehr unterschiedlichen Ideenansätze. Überzeugen ließ sich die Jury am Ende von einem Entwurf, der dem Museum mit der Errichtung eines neuen Baukörpers am Kolpingplatz einen platzähnlichen Raum schaffen will, um so den Durchgangscharakter zu verhindern. Gleichzeitig würde die Straße „An der Rechtschule“ gesperrt und dem Platz zugeschlagen. Denn viele Studenten waren der Ansicht, dass vor allem auch der fließende und ruhende Verkehr in dieser Umgebung nicht einer innerstädtischen Lage angemessen ist. Über allem soll nach Ansicht der Studenten ein Arrangement von Licht stehen. So planen die Studenten vom Wallraffplatz aus ein Lichtband, das direkt zum Museum führt und so für Aufmerksamkeit sorgt, welches jedoch auch weiter zum Kolumbamuseum und zur Oper geführt werden könnte, um so einen Kulturpfad zu zeichnen.

Mit den Studentenwettbewerben will der Kölner Haus- und Grundbesitzerverein Denkanstöße für eine zukunftsgerichtete Stadtentwicklung in die Stadtgesellschaft geben. Denn der Verein versteht sich schon seit langem nicht als ein Verein IN, sondern FÜR Köln.